Work-Life-Balance - Riskantes Leben im "Stand-by-Modus"
Mit dem Einzug von Handy und Internet kam die ständige Erreichbarkeit in unser Leben. Vor 10 Jahren war das noch ganz anders.
Die Grenzen zwischen Beruf und Privatleben verschwimmen imm mehr, und das Vordringen der Arbeitswelt in die Freizeit führt häufig zu Schlafproblemen. Das hat der Bundesverband der Betriebskrankenkassen bei einer in Auftrag gegebenen Umfrage unter 2.322 Berufstätigen herausgefunden. Vor allem wer zu den 16 Prozent der Berufstätigen gehört, die mehr als 50 Stunden wöchentlich arbeiten, gönnt sich häufig zu wenig Schlaf (im Durchschnitt 6,5 Stunden pro Nacht). Wenn Beschäftigte unter Schlafproblemen leiden, dann meistens wegen Überforderung und beruflichem Streß. Jeder fünfte Befragte checkt direkt vor dem Zu-Bett-Gehen noch dienstliche e-mails und SMS, oder erledigt beruflich veranlasste Aufgaben. Insgesamt leben 84 Prozent der 18- bis 65-jährigen Beschäftigten im "Stand-by-Modus", in dem sie auch außerhalb ihrer regulären Arbeitszeit für Kunden, Kollegen oder Vorgesetzte erreichbar sind. Jeder zweite gab sogar an, für solche beruflichen Kontakte jederzeit offen zu sein.
HOH treibt Innovationen voran
Unternehmerin Helga Ohlenschläger, HOH genannt, stellt Geschäftspartner ein, die nach anfänglicher Skepsis freiberufliche Geschäftspartner werden.
Vor HOH saß ein Mann Ende 40 mit einem teuren Anzug, der beim Reden die Finger spreizte und gegeneinander presste.
„Frau Ohlenschläger“ sagte er gedehnt, „ich verstehe Sie richtig? Es geht darum, Kunden zu gewinnen, die uns ihr Geld anvertrauen, damit es von einem Rohstoffverwalter in Lichtenstein zum Einkauf von Gold, Silber, Platin und Palladium verwendet werden kann.“
„Ja, Herr Vogel“, antwortete HOH ein wenig zögerlich, „so in etwa kommt das hin. Wie gesagt, ich will dass die Menschen, die uns ihr Geld anvertrauen, hohe Gewinne erzielen, ein Höchstmaß an Sicherheit haben, einen Steuervorteil nutzen, jederzeit über ihr Geld verfügen können und einen Inflationsschutz haben.“
„Frau Ohlenschläger, als ehemaliger Spezialist in der Finanzbranche kann ich solche Kunden gewinnen. Ich kenne jedoch den Markt und weiß, dass die Menschen keine Investitionen tätigen wollen. Meinen Sie wirklich, dass man damit Geld verdienen kann?“
„Sie meinen ob die Provisionen stimmen? Machen Sie sich keine Sorgen, alle Provisionen sind stornofrei, das heißt, selbst wenn die Kunden einen Sparvertrag oder Anlagebetrag wieder auflösen, müssen Sie keine Provision zurückbezahlen.“
„ Ich benötige jedoch ein sicheres Einkommen, weil ich eine Familie ernähren muss.“
„Herr Vogel, Sie müssen verstehen, dass wir uns noch in der Startphase befinden. Sobald wir die ersten Termine vereinbart haben, folgen die Abschlüsse und es fließt die Provision. Im Moment zählt ihre Leidenschaft und Beigeisterungsfähigkeit zum Produkt mehr als ihre Kontonummer.“
„Verzeihen Sie, Frau Ohlenschläger, aber ich finde, das ist ein etwas unorthodoxes Bewerbungsgespräch. In der Stellenausschreibung sprachen Sie von einer leitenden Tätigkeit, einer Führungsposition in einem international tätigen Unternehmen. Nur, wenn ich das so sagen darf: Ich sehe keine Führungsposition und ein international tätiges Unternehmen auch nicht.“
„Herr Vogel. Ich nenne das eine schlanke und flexible Organisation. Ich habe mich etwas schlau gemacht. Alle großen Dinge – und das Verdienen von Geld ist ein großes Ding – fingen klein an. Denken Sie an Coca-Cola. Die Rezeptur für dieses Getränk wurde in einer Apotheke erfunden. Dort fing alles an, in einer Apotheke.“
„Frau Ohlenschläger, sie wissen, dass ich bei einer der größten Versicherungen eine Vertriebsmannschaft geleitet habe. Sie wissen, dass wir im Bereich der Kapitallebensversicherungen wahnsinnige Erfolge erzielt haben. Sie wissen, dass seit 2009 auf alle Erträge aus Lebensversicherungen eine Kapitalertragssteuer von 25 % fällig wird und sich seitdem Lebensversicherungen schlecht verkaufen lassen. Ich habe mich mit dieser gesetzlichen Regelung abgefunden und suche nun nach einer neuen Herausforderung mit einem festen Einkommen.“
„Wollen Sie das verdienen was ich auch verdiene?“, fragte HOH.
„Ich brauche mindestens 5.000 Euro im Monat“, antwortete Herr Vogel.
„O.K., dann sind wir am gleichen Einkommen interessiert. Herr Vogel ich kann ihnen anbieten, dass wir uns regelmäßig zu Produktschulungen und Terminierungsmeetings in meinen Geschäftsräumen treffen. Selbstverständlich sorge ich dafür, dass Sie bei Ihren Terminen zu Abschlüssen kommen, in dem ich die Beratung bei Ihren Klienten durchführe, solange Sie noch in der Einarbeitungsphase sind. Die Provision dafür bekommen Sie.“
„Frau Ohlenschläger, das ist das erste gute Argument für den Job, das ich von Ihnen höre.“
„Freut mich. Haben Sie Ihr Adressbuch dabei?“
„Selbstverständlich. Immer.“
„Dann lassen Sie uns doch gleich die ersten Termine vereinbaren.“
Nach dem 5. Gespräch, konnten bereits 2 Abschlüsse getätigt werden. Zwei Wochen später erfolgte die erste Provisionszahlung auf das Konto von Herrn Vogel. Herr Vogel besuchte regelmäßig die Schulungen und nahm an Terminierungsmeetings teil und konnte sich innerhalb der nächsten 6 Monate sein Wunscheinkommen erfüllen.
08.02.2012 Wertvolle Tipps für den Zweitjob
Wertvolle Tipps für den Zweitjob
Halbe Tage an der Kasse im Supermarkt arbeiten und am Abend im Gasthaus bedienen – solche Berufsmodelle sind keine Seltenheit mehr. Immer mehr Beschäftigte haben einen Zweitjob. Viele ergänzen ihr Einkommen bei einem Halbtagsjob durch einen zusätzlichen Minijob. Andere wählen beruflich mehrere Standbeine. Sie verbinden den Job mit einem Hobby. Beipiel: Ein IT-Administrator erstellt nebenberuflich Webseiten. Bei den meisten Menschen reicht ein Job nicht mehr für die Erhaltung des Lebensstandards aus und ein zweiter Job wird deshalb nötig.
Für alle gilt: Beim Zweitjob müssen zwingend Regeln beachtet werden.
1) Prüfung: Ist im Arbeitsvertrag des Hauptarbeitgebers ein Nebenjob ausgeschlossen, bzw. erlaubt.
2) Meistens müssen Nebentätigkeiten durch den Arbeitgeber genehmigt werden.
3) Um Streit zu vermeiden, sollten Beschäftigte lieber den Chef fragen, ob der Nebenjob erlaubt wird.
4) Der Chef darf einen Nebenjob nur dann verbieten, wenn betriebliche Interessen entgegen stehen. Das bedeutet der Arbeitnehmer muss seinen Verpflichtungen und Leistungen nachkommen können. Wer morgens am Schreibtisch einschläft, weil er nachts in der Disco Getränke ausgeschenkt hat, der verletzt seine Arbeitspflichten.
5) Das Arbeitsgesetzt muss beachtet werden: Der Nebenjob darf zusammen mit dem Hauptjob die wöchentliche Höchstarbeitszeit von 48 Stunden nicht überschreiten. Außerdem gilt eine Ruhezeit von 11 Stunden zwischen der letzten Tätigkeit und der Aufnahme der nächsten Tätigkeit einzuhalten.
6) Ein Arbeitgeber kann auch eine Tätigkeit beim Wettbewerber untersagen.
7) Doppeljobber müssen auch beim Thema Urlaub aufpassen: Haben die Arbeitnehmer im Erstjob Urlaub, dann dürfen sie auch im Zweitjob nur sehr eingeschränkt arbeiten. Alles andere widerspricht dem Zweck des Urlaubs, der zur Erholung dient.
31.01.2012 Mitarbeiter sind ihr wichtigstes Kapital
Erkennen sie die Erfolge ihrer Mitarbeiter - loben sie ihre Mitarbeiter;
Führen sie ihre Mitarbeiter mit visionären Zielen, denn sie wollen begeistert, zufrieden sein und sich entwickeln können;
Fördern sie die Kreativität, Effektivität und Innovationsbereitschaft ihrer Mitarbeiter;
Mitarbeiter wollen einen attraktiven Arbeitgeber;
Möglichkeiten der persönlichen und fachlichen Weiterbildung;
Interessieren sie sich für die beruflichen und privaten Sorgen ihrer Mitarbeiter;
Kundenorientierung ist nur mit begeisterten Mitarbeitern zu erreichen.
Dezember 2011 - Woran erkennt man ein gutes Traineeprogramm?
Hier der Check als Entscheidungshilfe.
- 1) Dauer: weniger als ein Jahr ist zu kurz. Mehr als zwei Jahre ist zu lang.
- 2) Stationen: Durchlauf von mindestens 3 Abteilungen bei international tätigen Unternehmen – eine Abteilung im Ausland.
- 3) Auswahlverfahren: Ein mehrstufiger Auswahlprozess zeugt von Qualität.
- 4) Mentoring: Trainees werden von einer Führungskraft (Mentor) unterstützt.
- 5) Weiterbildung: Trainees übernehmen sehr früh Verantwortung und werden durch Schulungen unterstützt.
- 6) Übernahme: Es finden frühzeitig Gespräche über die Karriereplanung statt und eine Übernahme ist erwünscht.
- 7) Gehalt: Das Gehalt eines Trainees liegt nicht weit unterhalb des Einstiegsgehaltes. Im Durchschnitt beträgt es 2.500 Euro pro Monat brutto.
November 2011 - Konzern oder Familienbetrieb - wer bietet mehr?
Viele Berufseinsteiger quälen sich mit dieser Frage. Die Vorteile die ein Konzern bietet: Geplante und gut entwickelte Karrierewege Möglichkeiten ins Ausland zu gehen Bereichswechsel sind leichter möglich Höheres Einkommen. Die Vorteile, die ein KMU-Unternehmen bietet: Gelegenheit, schnell Verantwortung zu übernehmen Größere Nähe zu den Entscheidungsträgern Breites Überblickwissen Familiäre, wärmere Unternehmenskultur.
Januar 2011 - Karrierechancen gibt es in jedem Alter
Ab einem bestimmten Zeitpunkt fühlen sich viele zu alt für neue berufliche Herausforderungen. Doch, es gibt Positionen, die kann man erst ab einem bestimmten Alter bekommen. Man muss nur wissen, wie man sich richtig bewirbt. Wenn Sie wissen wollen welche Defizite es sind, die eine schriftliche Bewerbung sofort auf den Stapel für die Rücksendung wandern lassen, wie man Werbung für sich selbst macht, welche Rolle Noten, Beurteilungen und Zeugnisse spielen, wie Lücken im Lebenslauf erfolgreich gefüllt werden, was im Vorstellungsgespräch entscheidend ist, was die Körpersprache über mich im Vorstellungsgespräch verrät?
Dann sprechen Sie mit Helga Ohlenschläger. Tel. 08171 / 81 865 25



