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26.04.2017 Fachkräftemangel verschärft scih

89.000 Fachkräfte fehlen in Oberbayern / Verluste in Milliardenhöhe für Unternehmen

 

Die Fachkräftelücke in der Wirtschaft des Oberlands bleiben weiterhin groß. Insgesamt werden in den Landkreisen Weilheim-Schongau, Bad-Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen und Landsberg am Lech bis Ende diesen Jahres über alle Berufsgruppen hinweg etwa 7.000 Fachkräfte fehlen.

 

Aufgrund des Engpasses können rund 4,4 Prozent aller in der Region angebotenen Arbeitsplätze für Fachkräfte nicht besetzt werden. Zu diesem Ergebnis kommt die jüngste Auswertung des IHK-Fachkräftemonitors Bayern. Gesucht werden dabei zu etwa 90 Prozent beruflich qualifizierte Mitarbeiter. Ganz oben auf der Wunschliste der Betriebe stehen CAD-Konstrukteure, Industriemeister in der Mess- und Prüftechnik, sowie REFA-Techniker - hier kann jede siebte Stelle nicht besetzt werden. Bei den Akademikern fehlen Maschinenbauingenieure. Mit 153.000 Fachkräften sind derzeit rund neun Prozent des Fachkräfteangebots von Oberbayern in der Region Oberland angesiedelt. "Der Fachkräftemangel bremst die bayerische Wirtschaft massiv.

Betriebe müssen Aufträge verschieben oder ablehnen", sagt Peter Driessen, Hauptgeschäftsführer der IHK für München und Oberbayern. So entgehe Oberbayern eine Wirtschaftsleistung um schätzungsweise 7,6 Milliarden Euro in diesem Jahr, in ganz Bayern seien es 17 Milliarden. "Der Fachkräftemangel ist aktuell das größte Problem der regionalen Wirtschaft. 52 Prozent der Betriebe im Oberland bezeichneten ihn als Geschäftsrisiko", so Driessen weiter. "Das ist der höchste Wert seit fünf Jahren."

Im bayernweiten Vergleich ist Oberbayern am meisten vom Personalengpass betroffen. Hier fehlen in absoluten Zahlen 89.000 Fachkräfte. Wenn sich die Rahmenbedingungen nicht ändern, wird diese Fachkräftelücke bis 2030 auf etwa 155.000 Personen anwachsen. Allein im Oberland werden dann 12.000 Fachkräfte fehlen. "Viele Branchen leiden darunter, dass die Nachwuchskräfte einen akademischen Abschluss anstreben", bemängelte Driessen. Dabei seien Meister und Fachwirte wegen ihrer Praxiserfahrung viel gesuchter und hätten oftmals bessere Karriere- und Verdienstaussichten als Akademiker. Driessen fordert auch mehr Frauen als Führungskräfte. Quelle: Das Gelbe Blatt vom 19.04.2017

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06.11.2014 - Firmen tolerieren schlechte Führung

Der Chef brüllt und schikaniert: Solange die Ergebnisse stimmen, ist das in vielen Unternehmen kein Problem. Das berichtet der Harvard Business Manager und bezieht sich dabei auf eine Studie der Hochschule Osnabrück. Forscher um Professor Carsten Steinert hatten Führungskräfte von 351 größeren deutschen Unternehmen befragt. Dabei sagten zwar 60 Prozent der Befragten, dass Führungskultur eine hohe bis sehr hohe Bedeutung für sie habe. Genauso viele gaben aber an, bei guten operativen Ergebnissen Schwächen im Führungsverhalten zu tolerieren. Schlechte Führung ist außerdem nur selten ein Grund für die Trennung von einem Manager. Als möglichen Anlass für eine Trennung nannten 63 Prozent ein schlechtes operatives Ergebnis, nur 24 Prozent dagegen ein schlechtes Führungsverhalten.

 

16.04.2014 - Ranking der Mitarbeiterwünsche

Jahrelang stand der Wunsch der Mitarbeiter mehr Geld zu verdienen an erster Stelle. Nach neuesten Umfragen wurde dieser Wunsch jetzt abgelöst und die der Wunsch nach einem ausgewogenen Verhältnis zwischen Arbeit und Freizeit steht inzwischen an erster Stelle.

10.04.2014 - Weihnachtsfeiern ein Stück Unternehmenskultur ist verloren

Weihnachtsfeiern finden in jedem Jahr in großer Anzahl statt. Doch die meisten Weihnachtsfeiern sind nicht von den Unternehmen organisiert und bezahlt. Vielmehr pflegen die Mitarbeiter eine eigene Kultur auf eigene Kosten und in der Freizeit, die Unternehmen nicht mehr bieten. Bei einer Umfrage gab ca. jede 10. Führungskraft an, dass die Feier ganz ausfällt.

25.11.2013 - Mangel an Fachkräften

Der bayerischen Wirtschaft wird es an Fachkräften fehlen. Dies zeigt die Auswertung des IHK-Fachkräftemonitors Bayern. Demnach stehen bis zum Jahr 2030 etwa 650 000 Fachkräfte weniger zur Verfügung als jetzt. Das entspricht einem Rückgang um 15 Prozent. Nicht alle Branchen trifft es gleichermaßen. Die größten Probleme kommen auf Dienstleister zu. Allein bei beratenden und wirtschaftsnahen Dienstleistern fehlen im Jahr 2030 etwa 75 000 Fachkräfte. Auch bei öffentlichen Dienstleistungen, zu denen Gesundheits- und Pflegeberufe zählen, wird sich die Schere öffnen. Während 2020 in diesem Bereich 52 000 Fachkräfte fehlen, werden es 2030 schon 154 000 sein. Auch werden 2030 etwa 370 000 Kaufleute fehlen. Der Trend zur Akademisierung setzt sich zwar fort, dennoch wird es 2030 gut 21 000 Akademiker zu wenig geben, in erster Linie Wirtschaftswissenschaftler. Absolut gesehen fehlt es vor allem an beruflich Qualifizierten - wie Meistern.

 

14.08.2013 - Beschäftigte verdienen unterm Strich weniger

Die Arbeitnehmer in Deutschland haben zu Beginn des Jahres unter dem Strich schlechter verdient als zuvor. Die Löhne und Gehälter seien im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nominal zwar um 1,4 Prozent gestiegen, die Verbraucherpreise hätten im gleichen Zeitraum aber um 1,5 Prozent zugelegt, teilte das statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Unter dem Strich seien die Einkommen damit um 0,1 Prozent gesunken. Grund für das leichte Minus war demnach, dass Sonderzahlungen geringer ausfielen und dass die bezahlte Wochenarbeitszeit zurückging.

Im Schnitt verdiente ein vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer - ohne Sonderzahlungen - 3398 Euro brutto im Monat. Die höchsten Durchschnittsgehälter wurden mit 4543 Euro bei Banken und Versicherungen gezahlt. Beschäftigte in der Energieversorgung verdienten 4477 Euro, im Bereich Information und Kommunikation 4475 Euro. Den niedrigsten durchschnittlichen Verdienst hatten Beschäftigte im Gastgewerbe, die auf 2008 Euro kamen.

In den vergangenen fünf Jahren stieg laut Statistik das Lohngefälle. Arbeitnehmer in leitenden Positionen konnten ihre Gehälter um 15,5 Prozent steigern, ungelernte Beschäftigte nur um 9,8 Prozent.

19.03.2013 - Mehr Zeitarbeiter im Chefsessel

Zeitarbeit in Chefetagen nimmt zu. Für 2013 erwartet der Dachverband Deutsches Interim Management nach eigenen Angaben ein Plus von 25 Prozent bei den Honorarn. Demnach würden sich bis Ende 2013 die Honorare auf 1,2 Milliarden Euro summieren. Zu den Aufgaben der externen Chefs gehörten die Sanierung von Firmen, das Überbrücken von Vakanzen und zeitlich begrenzte Projektleitung. Dem Verband zufolge waren Ende 2012 bundesweit 5500 Interim Manager tätig.

19.03.2013 - Immer mehr Klagen vor Arbeitsgerichten

Angestellte und Arbeitgeber tragen Konflikte zunehmend bis zur letzten Instanz vor Gericht aus. Die Präsidentin des Bundesarbeitsgerichts, Ingrid Schmidt, sieht eine Ursache dafür in der "schleichenden Erosion des gesellschaftlichen Zusammenhalts". Musterverfahren würden immer weniger akzeptiert. Mit dem Zuwachs der Verfahren um 16 Prozent auf 4082 seit vergangenem Jahr habe es einen Rekord in der mehr als 50-jährigen Geschichte des Gerichts gegeben. Eine Verfahrenswelle gab es, weil Arbeitnehmer einiger Großunternehmen wegen der Anpassung ihrer Betiebsrenten klagten.

17.01.2013 - Gehaltserhöhung beliebter als Bonus

89 Prozent der Arbeitnehmer hätten lieber eine Gehaltserhöhung als eine Bonuszahlung. Das hat die Umfrage des Marktforschungsinstituts Toluna ergeben. Gleichzeitig sehen 92 Prozent der Befragten in Bonuszahlungen einen geeigneten Ansporn mehr zu leisten. Allerdings befürchtet jeder Zweite, dass durch individuelle Sonderzahlungen der eigene Erfolg in den Vordergrund rcke - und nicht das Wohl der Firma. Fast jeder Zweite sieht außerdem die Gefahr, dass durch Bonuszahlungen die Bereitschaft stegt, bei der Arbeit größere Risiken einzugehen.

17.01.2013 - Jobsuchende haben zu hohe Lohnvorstellungen

Ein Großteil der Arbeitssuchenden hat einer Umfrage zufolge unrealistische Lohnvorstellungen. Gem. des Instituts der deutschen Wirtschaft erwartet die Hälfte der Befragten im neuen Job ein Einkommen, das den geschätzten Marktlohn um mehr als 20 Prozent übersteigt. Jedem sechsten Arbeitnehmer schwebe das doppelte dessen vor, was von den Unternehmen tatsächlich bezahlt werde. Jobsuchende orientierten sich nicht an den üblichen Löhnen und Gehältern, sondern sie wollen ihr zuletzt erzieltes Einkommen erhöhen.

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